5 Tipps für den optimal eingerichteten Büro Arbeitsplatz im Handwerk

Ergonomie am Arbeitsplatz: Wie wichtig es für Handwerker sein kann, um die Büroarbeit effizienter zu gestalten.

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Zur Übersicht Max von myCraftnote | 21. Oktober 2019

Zwar sehen Handwerker ihre Arbeit eher beim praktischen Teil der Arbeit auf der Baustelle oder in der Werkstatt, aber dennoch steht bei Handwerksunternehmern auch eine Menge Büroarbeit an. Egal ob es sich um Rechnungen schreiben, Termine koordinieren oder Kundenanfragen entgegennehmen handelt, bei der Büroarbeit im Handwerk muss effizient gearbeitet werden, damit das Geschäft läuft. Unterstützend dafür ist eine gute Gestaltung und Ergonomie am Arbeitsplatz. Fühlen wir uns am Arbeitsplatz wohl, wird oft auch bessere Arbeit geleistet. Das fängt bei bequemen Büromöbeln an und kann bei der richtigen Raumgestaltung aufhören. Wir haben 5 Tipps zum optimal eingerichteten Arbeitsplatz zusammengefasst.

Tipp 1: Gesund arbeiten durch den richtigen Stuhl und Schreibtisch.

Wer im Büro arbeitet sitzt bekanntlich viel, was bei falscher Haltung schädlich sein kann und zudem auf die Arbeitsmoral drückt. Die Lösung heißt hier Ergonomie am Arbeitsplatz. Deshalb sollte der Schreibtischstuhl höhenverstellbar sein sowie verstellbare Armlehnen und eine Sitzfederung besitzen, um sich individuell an den Arbeiter anzupassen. Die Sitzhöhe ist optimal, wenn die Füße fest auf dem Boden abgestellt werden können und Ober- und Unterschenkel annähernd einen 90 Grad Winkel bilden. Außerdem muss die verstellbare Rückenlehne mindestens bis zu den Schultern reichen, damit sie sich optimal der Wirbelsäule anpassen kann. Genauso wie der Stuhl sollte auch der Schreibtisch höhenverstellbar sein. Dafür sollte der Abstand zwischen Beine und Tischplatte mindestens eine Handbreite messen. Daneben muss die Platte groß genug sein, um für PC, Tastatur, Maus sowie Schreibzeug und Ablageflächen Platz zu haben. Das alles unter dem Credo: Was oft gebraucht wird, liegt nah, was weniger gebraucht wird, liegt weiter entfernt.

Tipp 2: Die richtige Position von Bildschirm, Tastatur und Maus.

Auch die Anordnung von der PC-Hardware ist wichtig für effizientes Arbeiten bei der Büroarbeit im Handwerk. Der Bildschirm sollte zum Beispiel frontal zur Person und nicht versetzt stehen. Sonst kommt es häufig zu Nackenschmerzen. Im besten Fall liegt zwischen Person und Bildschirm dabei eine Armlänge Abstand. Parallel vor dem Bildschirm, liegt die Tastatur und neben ihr die Maus. Damit diese problemlos und ohne einen zu großen Armhebel bedient werden können, sollte sie nicht zu weit von der Tischkante liegen. Falls die Kante zu sehr in den Unterarm drückt, bieten sich ergonomische Unterlagen an, um für Bequemlichkeit zu sorgen. Gesundheitsmanagement im Handwerk fängt auf der Baustelle an, hört aber im Büro auf.

Tipp 3: Zu den wichtigsten Umgebungsbedingungen gehören Raumklima, Beleuchtung und Lärmschutz

Hierbei sollte die Raumtemperatur zwischen 20-22 Grad Celsius schwanken, also nicht zu warm und nicht zu kalt. Ein Tipp nebenbei, Studien haben gezeigt, dass Fensterlüften für ein angenehmeres Raumgefühl sorgt als Klimaanlagen. Ein weiterer Punkt ist die Beleuchtung des Raumes. Hier gilt, Lichtquellen innerhalb des Arbeitsbereiches müssen heller sein als außerhalb, um für die richtige Aufmerksamkeit zu sorgen. Zudem sollten die Lampen so positioniert sein, dass sie nicht auf dem Bildschirm spiegeln oder blenden. Der Arbeitsplatz sollte außerdem seitlich zu Fenster angeordnet sein, damit herausgeschaut werden kann, aber die Sonne nicht blendet. Als Drittes gibt es den Lärmschutz zu beachten. Zu laute Umgebungsgeräusche lenken unterbewusst ab. Große Pflanzen oder Trennwände zu anderen Mitarbeitern können den Lärmpegel auf optimal unter 55 Dezibel senken.

Tipp 4: Warme Farben, Bewegungsfreiheit und Ordnung sorgen außerdem für gute Arbeitsbedingungen.

Es ist bekannt, wie wichtig die Farbwahl für das Wohlbefinden in einem Raum ist. Blautöne wirkt beruhigend währenddessen Rottöne anregend wirken und zu Entscheidungen bewegen können. In Kombination mit der richtigen Beleuchtung entsteht eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Deswegen sollte auf grelle Farben und zu viel von einer dominanten Farbe wie Rot verzichtet werden. Außerdem können Bilder die gewünschte Wirkung hervorrufen. Daneben sollte auf die Bewegungsfreiheit im Büro geachtet werden. Hierbei ist es wichtig, keine Stolperfallen im Raum zu platzieren, was auch zum Gesundheitsmanagement im Handwerk gezählt werden kann. Auch sollte sich am Arbeitsplatz problemlos gestreckt werden können, ohne etwas umzureißen. Denn hier wird Platz zum Denken gebraucht. Das bedeutet auch für aufgeräumte Arbeitsflächen zu sorgen. Der Schreibtisch dient also nicht als Ablagefläche und unnötige Gegenstände werden aufgeräumt. Erst dann kann eine gute Arbeitsatmosphäre herrschen.

Tipp 5: Regelmäßige Pausen einlegen!

Neben der konzentrierten Arbeit ist es genau so wichtig, regelmäßig Pausen zu machen. Das bedeutet nicht nur den Körper zu entspannen, sondern auch gezielt die Augen. Dabei hilft es sich kurz die Beine zu vertreten, denn das regt das Denkvermögen wieder an. Daneben kann es helfen, gezielt nach oben, unten, links und rechts zu schauen. Das entlastet die Augen, wenn sie für eine längere Zeit nur gerade auf den Bildschirm gerichtet sind. Wird das beachtet, gilt es außerdem ausreichend zu trinken und für frische Luft im Büro zu sorgen. Davon regelt sich die Arbeit natürlich nicht von allein, allerdings unterstützt es die Leistungsfähigkeit. Durch die 5 genannten Tipps kann demnach die Büroarbeit effizienter erledigt werden.  

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Dirk Stefen