Vier alternative Social Media Plattformen für Handwerksbetriebe

Diese Plattformen können zukünftig auch das Handwerk beeinflussen.

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Zur Übersicht Max von myCraftnote | 26. August 2019

Soziale Netzwerke bestimmen zunehmend den Alltag der Menschen in Deutschland. Egal ob Instagram, Facebook oder Twitter der Neuigkeiten-Feed wird mehrmals am Tag abgerufen. Eine Chance für Unternehmen, um auf sich aufmerksam zu machen. Auch die eher regionale Handwerksbranche kann davon profitieren, indem zum Beispiel die tägliche Arbeit kreativ dokumentiert wird. Mit guten Beiträgen und Arbeit lässt sich die Zahl der Follower in Social Media im Handwerk erhöhen. Dadurch können neue Kunden sowie Mitarbeiter geworben und allgemein die Bekanntheit regional wie überregional enorm gesteigert werden. Neben den vorher erwähnten bekannten sozialen Netzwerken gibt es allerdings einige interessante Alternativen. Diese aufstrebenden Portale überzeugen mit innovativen Konzepten, mit denen die Reichweite für Handwerksbetriebe erweitert werden kann.

Medium - Die ausführliche Version von Twitter

Die Recht neue Website Medium gibt es seit 2012 und hat rund 60 Millionen monatlich aktive Nutzer. Dabei kann das Netzwerk mit einer sehr belebten Community aus Lesern, Autoren und Kreativen überzeugen. In der Funktion ähnelt Medium Twitter, allerdings können dabei viel längere Texte verfasst werden. Das lässt sich beispielsweise optimal für Anleitungen oder Dokumentationsbeiträge über die Handwerksarbeit nutzen. Hierbei unterstützt die einfache aber stylische Aufmachung vom sozialen Netzwerk, die den Beitragsintention in den Vordergrund rückt. Je mehr Applaus ein Beitrag einbringt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf der Startseite zu landen und schnell an Reichweite dazu zu gewinnen. Außerdem können Beiträge aus anderen sozialen Netzwerken integriert und verbunden werden. Daneben ist es von Vorteil, das die Hauptfunktionen sowie die Anmeldung kostenlos sind. Jedoch muss erwähnt werden, das Medium in Deutschland erst im kommen ist und somit nicht die Reichweite von Facebook und Co. hat.

Pinterest - Die Mischung aus Pinnwand und sozialem Netzwerk.

Eine weitere Alternative für Social Media im Handwerk ist Pinterest, ein soziales Netzwerk, bei der Nutzer Bilder auf digitale Pinnwände heften können. Diese können dann geliked, geteilt und kommentiert werden. Damit erklärt sich auch der zusammengesetzte Name aus anpinnen (to pin) und Interesse (interest). Die Idee dahinter ist, das aufgrund der wachsenden Pinnwand, Pinterest seinen Nutzern neue Bilder vorschlägt, die Ihnen gefallen könnten. Hierbei handelt es sich um mehr als 250 Millionen weltweit. Das Gute an der Website, es lassen sich alle Beiträge aus dem Internet in Pins verwandeln. Handwerkliche Arbeit lässt sich zudem sehr gut bildlich festhalten und mit nützlichen Untertiteln versehen. Hochgeladene Bilder können anschließend an verschiedene Kategorien spinnt werden und so den anderen Nutzern angezeigt werden. Ein weiterer Vorteil ist das Unternehmensprofil, das mit einer Verifizierung mitschwingt, was die Glaubwürdigkeit erhöht. Der Nachteil ist, dass viel Zeit in Pinterest investiert werden muss. Denn neben eigenen Beiträgen müssen andere geliked und gepinnt werden, um als aktiv zu zählen.

LinkedIn – Die berufliche orientierte Version von Facebook

Wer eine berufliche Version vom sozialen Netzwerk Facebook sucht, kann bei LinkedIn fündig werden. Diese Website gehört zu den Top20 der meistbesuchten Seiten im Internet weltweit. Im Gegensatz zu Facebook konzentriert sich das berufliche Netzwerk auf Geschäftsbeziehungen, berufliche Werdegänge und Unternehmensentwicklungen. Dabei reichen die Funktionen von digitalen Lebensläufen bis hin zum erstellen von berufsbezogenen Gruppen zum Wissensaustausch. Die Vorteile der Seite für das Handwerk richten sich dabei auf die Mitarbeitersuche oder die potenzielle Kundengewinnung über Social Media, die bestimmte Dienstleistungen suchen. Neben der kostenfreien Anmeldung und Nutzung, gibt es auch ein kostenbehaftetes Premiumpaket für eine detailliertere Arbeit. Der Nachteil an der Seite, das das LinkedIn in Deutschland mit Xing konkurriert.

TikTok – Das exotische soziale Netzwerk aus China.

Eine exotische Alternative stellen wir an dieser Stelle als letztes vor. Nämlich die Videoplattform TikTok. Das 2016 gegründete soziale Netzwerk bezieht sich auf selbsgaufgenommene Videos, die dann mit berühmter Chart oder Filmmusik hinterlegt werden kann. Hierbei entstehen lustige und kreative Videos bei denen bestimmte Körper- oder Lippenbewegungen synchron zur Musik laufen. Nebenbei sind die Aufnahmen auf 10 Sekunden limitiert. Fertige Videos können Nutzer dann mit der Community teilen, liken und kommentieren. Damit kann ein Handwerksunternehmen mit lustigen kreativen Videos den Arbeitsalltag den Menschen näher bringen. Gerade bei jungen Leuten kann dadurch Aufmerksamkeit geschaffen werden. Wie die anderen Alternativen ist auch TikTok kostenlos, steckt aber in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Das heißt die Community ist bisher überschaubar. 

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Dirk Stefen