Digital statt Analog: Die Vorteile digitaler Baustellenplaner im Handwerk

Welche Vorteile ergeben sich für Handwerksbetriebe mit dem Einsatz von Baustellenplanern und warum ist die digitale Planungsmethode effizienter? Wir klären auf.

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Zur Übersicht Max von myCraftnote | 24. Juni 2019

Ein Handwerksunternehmen bekommt einen neuen größeren Auftrag zu guten Konditionen. Das Projekt fordert die Hälfte der Belegschaft und könnte wichtiges Geld in die Kassen spülen, doch es kommt anders als erwartet. Die Endabrechnung spiegelt zum Schluss nicht den Arbeitsaufwand wider und das Unternehmen macht überraschend geringen Gewinn. Jeder im Handwerk arbeitende dürfte davon schon gehört oder selbst erfahren haben. In diesen Fällen fehlt es meistens am Wichtigsten überhaupt: der Übersicht über die Baustelle. Ein Baustellenplaner kann diese verlustreichen Situationen vermeiden, indem Projekte im Voraus gezielt geplant werden. Häufig wird dies handschriftlich oder auf analogen Planungswänden durchgeführt, doch die Zukunft liegt auch hier digital. Denn digitale Baustellenplaner sind übersichtlich, flexibel und können letztlich die Gewinne von Handwerksbetrieben steigern.

Erst eine genau geplante Baustelle wird eine erfolgreiche Baustelle.

Wird ein erfahrender Handwerker gefragt, wie sich die Produktivität bei der Arbeit steigern lässt, wird häufig auf die Baustellenorganisation verwiesen. Doch damit die Baustelle gut organisiert ist, wird eine genaue Planungsarbeit im Voraus nötig. Je früher damit angefangen wird, desto besser. Dabei spielen Planungsfaktoren wie Material, Maschinen, Mitarbeiter, andere Termine und Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Verliert der Baustellenleiter bei Aufträgen die Übersicht über die Faktoren während der Arbeit oder weiß nicht über seine Mittel im Vorhinein Bescheid, führt das zu verzögerter Fertigstellung und nicht abgerechneten Leistungen. Digitale Baustellenplaner haben dabei den Vorteil, all diese Faktoren in einer Software zu vereinen. Somit lässt sich übersichtlich darstellen, was für Ressourcen momentan in der Firma vorhanden sind, was an zusätzlichen Ressourcen benötigt wird und welche Arbeitsabläufe für die Baustelle eingeplant sind. Hierbei stehen Handwerksbetrieben digitale Baustellenplanungssoftware wie „Hero“ oder die Craftnote App für Handwerker zur Seite.

Vier Vorteilsaspekte, die sich durch digitale Baustellenplaner erreichen lassen

Zum Ersten lässt sich die Teambildung und Mitarbeiterverteilung auf der Baustelle einfacher und genauer regeln. Den Mitarbeitern lassen sich Qualifikationen anheften und so sicherstellen, dass sich das Team in seinen Fähigkeiten ergänzt. Weitergehend können die Mitarbeiter in einer Baustellenplaner App einem bestimmten Projekt zugeordnet werden. Damit ist dem Chef klar ersichtlich, wer gerade wo zugeteilt. Zum Zweiten kann der Informationsfluss auf der Baustelle verbessert werden. Alle im Voraus erarbeiteten Pläne sind für alle am Projekt beteiligten jederzeit ersichtlich und digital abrufbar. Vom Vorarbeiter bis zum Mitarbeiter weiß jeder, was er zu tun hat und erspart sich unnötigen Zeitverlust. Außerdem können auch jegliche Fortschritte auf der Baustelle direkt in der App dokumentiert werden. Als Drittes lässt sich auch der Einsatz von Maschinen übersichtlicher planen. Welches Gerät ist gerade wo im Einsatz und mit welchem kann ich für die nächste Baustelle planen? Das alles lässt sich in digitalen Baustellenplanern erfassen. Die Neuheit daran ist, dass auf diese Informationen über eine zentrale Quelle zugegriffen werden kann. Und nicht zusammengesucht werden müssen. Das leitet in unseren letzten Aspekt über. Nicht nur die Auslastung und Koordination von Maschinen lässt sich mit mehr Übersicht regeln, sondern auch der Materialfluss. Vor jeder Baustelle kann mit der digitalen Software schnell geprüft werden, was an Material vorhanden ist und wie viel noch benötigt wird. 

Der Vorteil von digitaler Planung gegenüber analogen Planungswänden

Laut einer Studie von Würth zu Baustellenplanungssoftware, benutzen Zweidrittel aller befragten Handwerksfirmen noch keine digitale Lösung. Häufig wird eine Baustelle handschriftlich an einer analogen Planungswand vorbereitet. Der Vorteil der digitalen Variante? Zuerst wären dort die Größe und die Flexibilität zu nennen. Digitale Baustellenplaner kommen ohne große sperrige Planungswände aus, die sich meist nur schwer transportieren lassen. Die digitale Variante hingegen, kann an alle Mitarbeiter geschickt werden und ist jederzeit auf mobilen Endgeräten abrufbar, falls Fragen auftreten. Die Planungsergebnisse lassen sich anschließend auf verschiedensten Bildschirmen wiedergeben. Außerdem ist zu nennen, dass der Ressourcenbestand und Fortschritt auf der Baustelle durch digitale Baustellenplaner besser dokumentieren und darstellen lassen. Analog werden Bausteine genutzt, um die Ressourcenauslastung zu verdeutlichen. Digital können diese Daten direkt in die Planungsübersicht mit eingebaut werden und so für die Vorbereitung von kommenden Aufträgen hilfreich sein. Noch dazu lassen sich Fortschritte auf der Baustelle direkt durch mobile Endgeräte dokumentieren und in die Baustellenplanung einfügen. Somit ist sofort klar, was gut läuft und wo etwas verbessert werden muss. 

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Dirk Stefen