Zur Übersicht Max von Craftnote | 28. August 2020

Die fünf besten Baustellentablets 2020

Wo liegen die Vorteile eines Baustellentablets und was sollten sie können, um Handwerkern weiterzuhelfen? Wir geben Dir eine Übersicht zu den überzeugendsten Modellen aus dem Jahr 2020.

Stift und Papier wird auf der Baustelle in den letzten Jahren zunehmend von Smartphone und Tablet abgelöst. Die digitale Technik kommt unter anderem beim Schreiben von kurzen Notizen, dem Anfertigen von Skizzen oder der Erfassung des Materialverbrauchs sowie der Dokumentation von Arbeitsprozessen zum Einsatz. Allerdings sind die Tablets für die Baustelle besser für den Arbeitsalltag eines Handwerkers gerüstet als ihre herkömmlichen Versionen für Sofaabende zu Hause.

Die gängigen Namen wie „Rugged-, Rough- oder Outdoortablet“ beschreiben die Vorteile der Technik haargenau: Staub, Wasser und raue Umgebungen können den Tablets nichts anhaben. Wir helfen Dir bei der Auswahl und stellen Dir einige Top-Modelle vor.

Was sollte Dein Tablet können?

Baustellentablets im Jahr 2020 sollten handlich, leistungsfähig, kompakt und übersichtlich sein. Genauer gesagt leistungsfähiger und größer als ein Smartphone, aber dennoch kompakter als ein Laptop. Außerdem sollten Schmutz, Wasser und wiederkehrende Stöße dem Gerät nichts anhaben können. Auch das Display ist anderen Anforderungen ausgesetzt. Dieses sollte mit Handschuh bedienbar und bei Sonneneinstrahlung erkennbar sein. Dazu kommen spezielle Anforderungen für jedes Gewerk. Es gibt also nicht das eine Baustellentablet, das jedem Handwerker weiterhelfen kann. Deswegen lohnt sich ein genauerer Blick auf die Angaben und Funktionen der Geräte, denn dann erleichtern die richtigen Tablets:

  • die Datenspeicherung und -suche, da alle Dokumente digital abgerufen werden können,
  • die Arbeitsabläufe durch schnelle und übersichtliche Techniken wie digitale Skizzen und Notizen,
  • eine einfache Dokumentation und Kommunikation durch zusätzliche Handwerkerapps.

Gegenüber der analogen Erfassung mit Stift und Papier wird so ein unübersichtliches Zettelchaos verhindert. Zudem müssen keine unleserlichen Handschriften mehr entziffert werden. Alle erstellten Dokumente lassen sich dann schnell über ein Gerät abrufen sowie sauber bearbeiten und verändern. Zusätzlich können Handwerkerapps mehr Zeit für das Handwerk schaffen.

1. Das Flagschiff „Samsung Galaxy Active Tab 2“

Seit dem ersten Outdoortablet des bekannten Herstellers wurde die Sicherheit und Technik des Gerätes stetig weiterentwickelt. So zeichnet das 8 Zoll große „Tab 2“ nun eine IP68-Norm aus. Das heißt, es ist staubdicht, stoßfest aus Höhen von bis zu 1,2 Metern und bei andauerndem Untertauchen in Wasser funktionsfähig. Der Prozessor mit 1,6 GHz, 3 GB Arbeitsspeicher und die Netzwerkverbindungen sind auf dem neusten Stand und ermöglichen ruckelfreies Surfen und Arbeiten. Mit 16 GB Speicherplatz liegt das Gerät im Mittelfeld.

Durch eine 8 Megapixel Kamera vorne und einer mit 5 Megapixel auf der Rückseite lassen sich präzise Aufnahmen der Baustelle machen. Ein weiterer Vorteil liegt im mitgelieferten Stift. Durch diesen lässt sich das Baustellentablet mit Handschuhen bedienen. Außerdem können so leicht Skizzen angefertigt werden. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung kann es zu erschwerter Sicht auf dem Bildschirm kommen. Der Preis in der voll ausgestatteten Version beläuft sich auf ungefähr 390 Euro.

2. Aus dem Bereich Preis/Leistung „Acer Enduro T1 ET108“

Das neue T1 aus dem Hause Acer überzeugt mit seinem hochauflösenden 8 Zoll Display, welches entspiegelt und somit in verschiedensten Lichtsituation gut lesbar ist. Dazu ist er mit einem speziell gehärteten Glas geschützt. Der leistungsstarke 2,0 GHz Prozessor mit 4 GB RAM sorgt zudem für ruckelfreies Arbeiten ohne Verzögerungen. Beachtlich sind auch die 64 GB Speicherplatz für eine Fülle an Daten. Außerdem kann sich auf die Stoßfestigkeit bis 1,2 Meter verlassen werden, falls das Tablet aus der Tasche rutscht.

Allerdings ist es mit der IP54-Norm etwas weniger geschützt als die anderen Handwerkertablets. Das bedeutet, dass der Staubschutz leicht eingeschränkt ist, jedoch Wasserstrahlen keine Chance haben. Zusätzlich gibt es einen Barcode-Scanner sowie ein NFC-Lesegerät. Dieses Modell hebt sich ebenfalls durch die Full HD-Kamera auf der Vorder- und die HD-Kamera auf der Rückseite hervor. Dafür ist die Akkulaufzeit mit 9 Stunden begrenzt, was der Preis ab 390 Euro im Mittelfeld entschädigt.

3. Der Spezialist für das Grobe „Caterpillar CAT T20 Pro“

Caterpillar stellt nicht nur Baumaschinen her, sondern weiß auch im Bereich Outdoor Smartphones und Tablets zu überzeugen zum Beispiel in Sachen Display und Prozessor steht das T20 mit 8 Zoll in nichts nach. Mit der IP67-Norm ist das Handwerkertablet gegen Staub und für eine halbe Stunde unter Wasser geschützt. Beim Thema Stoßfestigkeit sticht das Modell heraus: Mit Stürzen aus bis zu 1,8 Metern hält das Gerät mehr aus als andere. Überzeugungsarbeit leisten ebenfalls der Speicher mit 64 GB und die Akkulaufzeit mit 20 Stunden.

Allerdings wirkt der Prozessor leicht veraltet gegenüber dem Modell von Samsung. Zudem muss darauf geachtet werden, die Abdichtungsklappen an den Seiten zu schließen, um die volle Schutzfunktion zu erhalten. Dennoch ist das Tablet für Baustellen, auf den es gröber zugeht, optimal geeignet. Der Preis beginnt ab ca. 600 Euro.

4. Der überzeugende Noname „CTFPND-8C“

Das Tablet für die Baustelle muss sich nicht hinter den großen Namen verstecken. Mit IP67-Norm ist es vor Staub und 30 Minuten unter Wasser ausreichend geschützt. Zusätzlich hält es durch seine Gummihülle Stürze aus einer Höhe von 1 Meter aus. Zwar ist das Display mit 7 Zoll kleiner als bei den anderen, allerdings genauso hochauflösend. Zudem ist es auch bei Sonneneinstrahlung lesbar. Außergewöhnlich ist auch die 13 Megapixel Rückkamera, die durch eine 5 Megapixelkamera auf der Vorderseite unterstützt wird. Dennoch ist der 1,5 GHz Prozessor nicht der Neuste, leistet aber einen soliden Dienst mit 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Genutzt werden kann das Tablet bis zu 20 Stunden laut Hersteller. Der Preis lässt sich ungefähr bei 470 Euro verorten.

5. Das leistungsstarke „Durabook R11 I“

Das R11 I ist von einem der bekanntesten Hersteller von Rugged-Tablets mit einem großen 11,6 Zoll Display, das sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Optional lässt sich das Modell mit einem bei Sonneneinstrahlung lesbaren Display erweitern. Durch die IP65-Norm ist das Modell gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt. Dafür ist das Tablet aus Höhen von bis zu 1,8 Metern stoßsicher.

Neuerdings überzeugt der Prozessor mit der neuesten Intel-Technologie, der voll ausgereizt 4,5 GHz liefert und mit Windows 10 Pro läuft. Des Weiteren hält der Akku fast 24 Stunden, was locker für einen Arbeitstag intensiver Nutzung ausreicht. Wem die Funktionen nicht ausreichen, kann diese durch Zusatzmodule wie Lesegeräte oder Steckplätze erweitern. Dafür liegt das Durabook Modell mit Preisen ab 1.300 Euro in der oberen Liga.

Unser Fazit

Da es zahlreiche Unterschiede zwischen den Tablets in Bezug auf Sicherheit, Größe und Gewicht gibt, kann nicht von einem Baustellentablet für alle Gewerke ausgegangen werden. Jeder Arbeitsplatz im Handwerk birgt andere Herausforderungen, die sich auch auf die Anforderungen an digitale Technik auswirkt. Es hilft, sich im Voraus zu überlegen, was das Tablet auszeichnen sollte. Stoßfestigkeit, spezieller Schutz vor Schmutz und Wasser oder doch der leistungsfähige Prozessor. Die Auswahl dafür ist gegeben. Ob Tablet für Handwerker oder nicht, eine Versicherung für ihre kostbare Technik ist ein guter Anfang, wie unser Experte Rainer Schamberger Dir im DigiGuide zeigt.

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