Arbeits- und Sicherheitsbekleidung: Worauf du beim Kauf achten musst.

Warum eine gute Arbeits- und Schutzkleidung im Handwerk wichtig ist, welche Trends es dort gibt und was du an Ausrüstung Gewerks übergreifend besitzen musst.

Zur Übersicht Max von Craftnote | 15. May 2020

Handwerksberufe bergen ein höheres Gefahrenrisiko im Arbeitsalltag als andere Berufszweige. Diese Risiken unterscheiden sich zudem in den verschiedenen Gewerken. Um Gefahrenlagen gewerkübergreifend zu reduzieren, helfen richtige Arbeitskleidung und Schutzausrüstung, welche auf Baustellen besonders stark und flexibel sein müssen.
Denn mit neuen Technologien und Arbeitsmethoden verändern sich auch ständig die Sicherheitsanforderungen. Nur wer eine adäquate Ausrüstung für jede Gefahrenlage vorweisen kann, ist auch wirklich sicher. Davon profitieren nicht nur Handwerker, sondern auch der Betrieb. Weniger Ausfälle, höhere Produktivität, fortschrittliche Außendarstellung und zufriedene Arbeiter.
Welche Ausrüstung du haben musst, verraten wir dir im Folgenden.

Auf die äußeren Werte kommt es bei der Kleidung an

Die richtige Arbeitskleidung passt sich den Anforderungen des Handwerks an, lässt sich problemlos im Alltag tragen und repräsentiert meist, durch ein spezielles Branding, den Betrieb. Gemeint sind unter anderem Westen, Jacken und Hosen. Wird an der Stelle in reiß- und schnittfeste Kleidung investiert, die zudem atmungsaktiv ist, muss selten neue bestellt werden.
Wer sich bei der Arbeit viel hinknien muss, kann zum Beispiel auf Hosen mit Kniepolster zurückgreifen.
Wird dazu noch unter freiem Himmel auf der Baustelle gearbeitet, kommt im Sommer die Hitze und UV-Strahlung hinzu.
Da in diesem Fall nur lange Kleidung und ausreichende Pausen im Schatten helfen, entwickeln Hersteller ihre Produkte jedes Jahr in Richtung UV-Schutz und Atmungsaktivität weiter. Außerdem werden die neuen Kollektionen immer stilsicherer, was in der Öffentlichkeit einen guten Eindruck hinterlässt.

Dank Schutzhelm keine Sterne sehen

Auf Baustellen, bei denen Dinge herabfallen können, gilt es den Kopf ganz besonders zu schützen. Schnell fliegt beispielsweise Material vom Dach oder dem Gerüst nach unten und wird zu einem gefährlichen Geschoss. Sitzt der Helm nicht richtig, wiegst du dich in falscher Sicherheit. Zum Beispiel wenn der Schutzhelm bei Bewegungen verrutscht. Auch hier macht die Entwicklung nicht halt. In den letzten Jahren sind immer mehr Modelle auf den Markt gekommen, in denen ein Gehörschutz integriert ist, über den sich mit einer Sprechvorrichtung auch kommunizieren lässt. Zudem gibt es verschiedene Anforderungsniveaus, damit je nach Handwerksarbeit, das richtige Modell gefunden werden kann.

Schutzhelm, Arbeitshelm, Bauhelm

Nach „Augenmaß“ nur mit Schutzbrille

Was außerdem öfter vernachlässigt wird als es sollte, ist der Augenschutz. Wenn es schnell gehen muss auf der Baustelle und die Schutzbrille nicht gleich bereit liegt, wird die Aufgabe kurz ohne fertiggestellt. Doch fliegen beispielsweise Metall oder Holzspäne in das Auge, muss im schlimmsten Fall ein Augenarzt aufgesucht werden. Das kostet unnötige Nerven und Arbeitszeit. Alles andere als lästig sind hingegen die neusten Modelle von Schutzbrillen. Mit weichen und flexiblen Materialien, die sich ergonomisch an die Kopfform anpassen, gibt es von verschiedenen Herstellern die richtige Lösung.

Alles im Griff mit den richtigen Handschuhen

Neben Schutzbrillen sind auch die richtigen Arbeits- und Sicherheitshandschuhe ein echtes Muss auf der Baustelle. Modelle aus schnittfestem Material beispielsweise, können unachtsame Verletzungen noch verhindern. Daneben sorgen sie für einen festen Griff, damit Werkstück und Werkzeug nicht unnötig aus der Hand rutschen. Wird in bestimmten Gewerken mit ätzenden oder giftigen Stoffen hantiert, muss der Schutzhandschuh auch genau für diese Stoffe ausgelegt sein. Andernfalls wiegst du dich als Handwerker in falscher Sicherheit. Allerdings gibt es auch in dem Fall eine breite Auswahl an Modellen, die jedes Gewerk gebrauchen kann.

Keine Fehltritte mit dem passenden Schuhwerk

Als letztes ist es wichtig sich das passende und angemessene Schuhwerk anzuschaffen. Wird mit schweren Materialien oder Werkzeugen gearbeitet, bieten sich Stahlkappenschuhe an. Für Handwerker auf Gerüsten hingegen gibt es spezielle Schuhe mit griffigerem Profil, um sich auf dem Dach und dem Gerüst sicherer zu bewegen. Ansonsten sollte ein Schuh die Ferse eng umschließen und nicht zu viel Platz an den Zehen haben, damit der Fuß nicht hin und her rutscht. Ein weiterer Pluspunkt ist zudem das Design heutiger Arbeitsmodelle. Diese wirken zunehmend eleganter und sehen immer mehr nach Alltagsschuh aus.

Wichtig ist, nicht nur die richtige Ausrüstung zu besitzen, sondern auch zu benutzen

Wer in seine Arbeits- und Sicherheitsbekleidung investiert, schafft die Grundlage für einen angenehmeren Arbeitsalltag, in dem leichtsinnigen Gefahren aus dem Weg gegangen wird. Gerade im Hinblick auf das Einsatzgebiet ist es unabdingbar, nicht nur irgendeine Schutzausrüstung zu haben, sondern die für die Anforderungen der Arbeit passende. Egal ob Schutzhelm, Brille, Handschuh oder Schuhwerk. Genauso wichtig ist es, seine Kollegen auf der Baustelle auch zur Benutzung der Ausrüstung zu erinnern und zu motivieren. Denn in der Ecke liegend, hilft die beste Schutzkleidung nichts.

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