5 gute Gründe dafür, Cloud Services in Handwerksbetrieben zu nutzen

Wie Sie als Handwerker von Cloud Services profitieren können

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Zur Übersicht Lars von Craftnote | 11. Februar 2019

Cloud Services im Handwerk ermöglichen es Kfz-Mechanikern, Tischlern und Maurern, Zeit zu sparen und neue Wege zu gehen. Handwerker der verschiedensten Branchen stehen den Möglichkeiten immer offener gegenüber. Eine konkrete Lösung bietet eine Baustellen App schon heute. 

Bei Cloud Computing findet die IT-Arbeit nicht auf der Festplatte des stationären PCs oder Laptops statt, sondern in der „Cloud“, virtuellen Speicherplätzen, wo Software dezentral von den Anbietern gehostet werden. Damit verwandelt sich das Programm von einer Installation auf dem Computer der jeweiligen Nutzer im Betrieb, zu einem nach Bedarf abrufbaren Service. Eine Lizenz gibt Zugang zu der gewünschten Software und alle weiteren Verpflichtungen bleiben dem Betreiber, also dem Servicedienstleister, überlassen. Die Cloud als Steuerungs-, Arbeits- und Speicherort bezeichnet die verschiedenen Server, die der Betreiber der gewählten Software verwendet. Sie können auf dem eigenen Betriebsgelände stehen, bei einem anderen Dienstleister mit Freikapazitäten gemietet sein oder auf andere Weise virtuell verteilt werden. 

1. Wartung und Pflege werden vom Dienstleister in der Cloud gelöst 

Cloud Services im Handwerk machen vor allem dann Sinn, wenn sie ihren Nutzern dabei helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aktualisierungen der Software, Datensicherung und aufwändige Erstinstallation nehmen mit Cloud Software nicht die wertvolle Arbeitszeit des Elektrikers oder Dachdeckers in Anspruch. Der Software-Dienstleister ist dafür verantwortlich und kann diese Tätigkeiten auch problemlos ausführen. Denn er braucht keinen Zugriff auf die Festplatten seiner Nutzer, um die neueste Version aufzuspielen, sondern erledigt dies direkt in der Cloud. Loggt der Benutzer das nächste Mal auf gewohnte Weise ein, steht ihm die aktualisierte Software zur Verfügung. Teure Investitionen in Hardware bleiben dem Handwerker ebenfalls erspart. Denn bei Cloud Services ist der jeweilige Betreiber für den Speicherplatz verantwortlich. 

2. Auswahl der notwendigen Softwarefunktionalitäten ist in der Multi-Cloud flexibel 

Wie das Fraunhofer Institut in einer Studie feststellte, ist die Mehrzahl der Handwerker mit ihrer aktuellen IT-Infrastruktur unzufrieden. Entweder fehlen wichtige Funktionen oder sie sind auf so viele verschiedene Systeme verteilt, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Mancher arbeitet mit dem einen System für die Buchhaltung, einem anderen für die Lagersteuerung und einem dritten für die Steuerung der Bauprojekte. Die Integration verschiedener stationärer Systeme untereinander ist aufwändig und teuer. Sie wird daher selten ausgeführt. Mit Cloud Computing im Handwerk stehen verschiedene vernetzbare Funktionalitäten zur Verfügung, die sich leichter und flexibler kombinieren lassen und damit die Bedürfnisse der unterschiedlichen Betriebe besser erfüllen können. 

3. Cloud stellt mobile Dienste zur internen Nutzung bereit 

Oft erfolgt die Leistungserbringung von Handwerkern wie Klempnern, Installateuren und Fliesenlegern außerhalb des Betriebes. Bei dieser Arbeitsweise erlaubt der mobile Zugang zu IT-Anwendungen einen reibungsloseren Projektverlauf und schnelle Antworten. Hilfe findet sich direkt auf dem mobilen Gerät vor Ort, wenn ein Bauteil fehlt. Da der Geselle nicht vom stationären System im Büro abhängig ist, entfällt der entsprechende Anruf und die damit verbundene Unterbrechung der Arbeit auf beiden Seiten, sowie eventuelle Wartezeit. Gleiches gilt für das Nachschlagen von Projektterminen und der Aufgabenbeschreibung. Cloud-basierte Mobilität auf der Baustelle erlaubt den Fachleuten, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und **auch in der Administration spart sie Zeit. **

4. Dienste erleichtern die Kommunikation mit Kunden und anderen Handwerkern 

Die digitale Projektakte und der ständige mobile Zugriff auf Dokumente, Termine und Absprachen erleichtern die Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Austausch mit anderen Handwerkern. Vor allem, wenn mehrere Gewerke an einem Projekt arbeiten, kann Abstimmung viel Zeit und Doppelarbeit ersparen. Entsprechende Funktionen bietet Cloud-Computing im Handwerk. Ein gutes Beispiel dafür ist die Handwerker App. Sie ermöglicht schnelle und unkomplizierte Dokumentation und hat eine integrierte Such- und Filterfunktion. Dem Kunden Auskünfte geben oder dem nächsten Gewerk den Baustatus mitteilen, ist damit schnell und zuverlässig möglich. 

5. Cloud Services legen Sicherheit, Übertragung und Zugriff auf Daten in die Hände von Profis 

Als Handwerker selbst für die Verfügbarkeit der nötigen Systeme verantwortlich zu sein, kann eine große Belastung darstellen. Einen IT-Experten einzustellen lohnt sich nicht für jeden Betrieb und externe Hilfe kann teuer werden. Daher kann es ein großer Vorteil sein, Daten-Backup und -sicherung sowie die nötige Ausfallsicherheit via Cloud Services in die Hände von Profis zu legen. Das tägliche Brot eines Cloud-Service-Anbieters ist es, seine Dienste zu pflegen, sichern, weiterzuentwickeln und vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Die IT-Fachleute konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft in der Cloud. Damit sorgen sie dafür, dass die Fachhandwerker ihren Kompetenzen auf der Baustelle voll und ganz nachkommen können.

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Dirk Stefen