Jörg Mosler
Jörg Mosler Bestsellerautor und Keynote-Speaker

Mitarbeitergewinnung, die perfekte Strategie

In dieser Lektion widmen wir uns dem Thema Mitarbeitergewinnung und welche Strategie dahinterstecken kann. Das Ganze erklärt Dir heute Experte Jörg Mosler, der selbst 16 Jahre als Dachdeckermeister in der Handwerksbranche tätig war, bevor er zum Autor und internationalen Vortragsredner wurde. Sein Thema dabei ist Mitarbeitergewinnung und die perfekte Strategie dahinter.

Umfang: 29 min
Level: Digitaler Neuling
Kategorie: Mitarbeitergewinnung
Bewertung:

Was du in dieser Lektion lernen wirst

  • Was alles zu einer erfolgreichen Mitarbeitergewinnung gehört
  • Warum es wichtig ist mit seinem Unternehmen Aufmerksamkeit zu bekommen
  • Wie man aus Aufmerksamkeit Interesse bei potenziellen Bewerbern erzeugt
  • Warum es wichtig ist, nicht nur Kunden, sondern auch Mitarbeiter zu begeistern

Anhand einer Fünf Punkte Strategie soll im Folgenden aufgezeigt werden, was jedes Handwerksunternehmen in Zukunft tun kann, um sich keine Sorgen mehr beim Thema Mitarbeitergewinnung machen zu müssen. Denn in jedem erfolgreichen Unternehmen spiegeln sich diese Punkte individuell umgesetzt wider.

Punkt 1: Die Unternehmereinstellung (UE)

Auf die Frage, was zu einer erfolgreichen Mitarbeitergewinnung gehört, antwortet Jörg Mosler als Erstes: Die Einstellung des Unternehmers! Stellenanzeigen bilden nur die Spitze des Eisbergs. Der größere Teil liegt darunter und bildet das Fundament. Erfolgreiche Unternehmen haben meistens eine Sache gemeinsam. Sie stehen für etwas, haben eine Einstellung zu ihrer Arbeit und kommunizieren das auch so nach außen. Dabei geht es um mehr als nur ein Produkt auf den Markt zu bringen. Hier wird zusätzlich erzählt wie dieses Produkt entsteht und warum es wichtig ist. Daran können sich Menschen orientieren und darauf unterstützend oder ablehnend reagieren. Genau dann weiß der Unternehmer, dass er alles richtig gemacht hat.

Punkt 2: Aus der Einstellung Aufmerksamkeit erzeugen (AZ)

Anders gesagt als Arbeitgeber in die Sichtbarkeit kommen. Die Einstellung kann noch so gut sein, doch wenn keiner davon mitbekommt, bringt sie nichts für die Mitarbeitergewinnung. Deshalb ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu erzeugen, egal ob es von einem selbst oder von anderen ausgeht. Wichtiger ist allerdings die Aufmerksamkeit, die von anderen Menschen erzeugt wird, da diese ihre Erlebnisse mit dem Unternehmen in die Welt hinaustragen. Dabei tritt durch den Freundeskreis oder die Familie, die davon mitbekommt, ein „Multiplikatoreffekt“ auf. Zudem gliedert sich das, was der Handwerker selbst nach außen trägt in offline und online. Laut Experte Jörg Mosler sollten tolle Ereignisse die offline, also im realen Leben passieren, immer online kommuniziert werden. Die ersten Anlaufstellen wären dafür Facebook, Instagram und Youtube. Mit Kreativität und dem nötigen Arbeitsaufwand, kann dort ungemein für Aufmerksamkeit gesorgt werden.

Punkt 3: Von der Aufmerksamkeit zum Interesse erzeugen (IZ)

Hat das Handwerksunternehmen die Aufmerksamkeit, kann es die Besucher auf seine Homepage weiterleiten, die auch wirklich etwas über die Firma aussagt. Hier gilt es das Positive der Firma herauszuheben, um aus Besuchern Interessierte zu machen. Viele Unternehmen haben bereits eine Karriererubrik, die für Stellenanzeigen genutzt werden kann. Hier sieht Jörg Mosler allerdings auch den häufigsten Fehler und zwar beim Interesse erzeugen. Steht dort so etwas wie „Momentan werden keine Stellen vergeben.“, kommt das falsch bei den Interessenten an. Diese bekommen dann das Gefühl nicht gebraucht zu werden. Deswegen sollte so etwas nicht auf die Homepage, die auf positive Eindrücke ausgelegt sein sollte. Ein weiterer Tipp vom Experten bezieht sich auf die persönliche Darstellung der Firma. Hier kann Interesse erzeugt werden, indem sich nicht hinter dem Firmenlogo versteckt wird. Wer ist der Chef, welche Mitarbeiter stecken hinter der Arbeit und was treibt alle in der Firma an. Somit wird das Unternehmen greifbarer für mögliche Mitarbeiter gemacht.

Punkt 4: Ist das Interesse da, gilt es Kontakt herbeizuführen (KH)

Wenn nach außen kommuniziert wird, ist es das Ziel, aus der Aufmerksamkeit auch Kontakte zu knüpfen mit den Interessenten. Zudem kann auch ein Mailingsystem mit Fragen eingerichtet werden, was dabei hilft zu klären, ob der Bewerber wirklich zu der ausgeschriebenen Stelle passt. Somit kommen Bewerber nicht nur zum Unternehmen, um Arbeit zu suchen, sondern weil sie von einer guten Arbeitsstelle gehört haben. Falls es wenig Bewerbungen gibt, kann es außerdem sinnvoll sein, Bewerbungsanschreiben wegzulassen. Das kann den Interessenten eine Hürde nehmen, die den ersten Kontakt vielleicht verhindert.

Punkt 5: Letztendlich geht es darum Menschen zu begeistern (MB)

Werden alle Punkte davor beachtet und gut umgesetzt, kann sich das Blatt in der Mitarbeitergewinnung drehen. Dann wird nicht mehr aktiv nach Mitarbeitern gesucht, sondern Interessenten kommen automatisch auf den Betrieb zu, da sie davon begeistert sind. Das bedeutet Mitarbeiter, zukünftige Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen zu begeistern. Wer seine Mitarbeiter die nötige Wertschätzung gibt, sie als „Stars“ nach außen hin kommuniziert, kann nur andere Menschen anziehen. Interessenten werden auf der Homepage von der Firma überzeugt und Kunden durch den Umgang. Dabei geht es immer darum aus der Masse herauszustechen. Der Markt bietet für Jörg Mosler ein Überangebot, und aus diesem gilt es sich abzuheben. Bei Mitarbeitern oder Kunden können dies Prämien sein. Bei neuen Mitarbeitern Hilfestellungen beim Einarbeiten. All das kann durch andere danach nach außen getragen werden und positiv auf die Arbeitsstelle zurückgeführt werden.

Experte:

Jörg Mosler

Bestsellerautor und Keynote-Speaker

Jörg ist selbst gelernter Dachdeckermeister und war selbst 16 Jahre im Dachdeckerhandwerk beruflich tätig. Durch seine Vergangenheit kennt er die Bedürfnisse des Handwerks bestens. Heute ist er als Autor und Keynote-Speaker tätig und berät darüber hinaus Handwerksunternehmen zum Thema Mitarbeitergewinnung. Zusätzlich betreibt er mit dem Workers-Cast", einen Podcast den jeder Handwerksunternehmer einmal gehört haben sollte.